Manöver in Risus

Für manche Spieler ist der Spass am Würfeln der reine, unverstellte Spass, dem Gegner eins reinzuwürgen. Nicht, dass ich das abscheulich fände, immerhin bin ich seit 24 Jahren aktiver Vollkontakt-Kampfsportler. Wie alle grobauflösenden Spiele hat Risus hier einen Nachteil. Abhilfe schafft eine Regel, die ich schamlos von John Wicks wunderbarem „Discordia“ geklaut habe. Sie heisst:

Manöver.
Ein Spieler darf im Kampf vor dem Würfeln einen seiner Würfel weglegen. Dies repräsentiert ein mehr oder minder ausgefeiltes Kampfmanöver irgendeiner Art. Der Gegner würfelt normal — und muss dafür vor seinem nächsten Wurf einen Würfel weglegen.

3 Antworten zu “Manöver in Risus

  1. Sieht mir ziemlich hartholzharnischig und den Stärkern bevorzugend aus.

    Der Überlegene würde dann einfach so weit Würfel ablegen dass er gerade noch überlegen ist, und in den folgenden Runden wäre der Unterlegene in einer noch übleren Todesspirale als in Vanilla-Risus.

    Man könnte allenfalls festlegen dass erst Manöver angesagt werden müssen und danach erst Pumps… Worauf Manöver von Powergamern gar nicht mehr genutzt würden, weil der erste Treffer in Risus mit seiner Todesspirale so entscheidend ist.

  2. Ist aber in der Praxis, vor allem, wenn du die Manoever mit der „nur hoechste Wuerfel addieren“-Variante verbindest, gar nicht so. Da dreht sich das Kampfglueck ziemlich oft.

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