Auf den Punkt spielen

Drüben in Doms Metstübchen fragt der Meister: Wie kann man Rollenspiele spielen?

Das hat mich dazu gebracht, wieder mal über meine Prioritäten nachzudenken. Folgendes habe ich geantwortet:

1) Der Charakter wird mit Worten beschrieben
2) Daraus leiten sich (a la The Pool) wenige, grobkoernige Eigenschaften ab
3) Diese Eigenschaften koennen alles umfassen, von Fertigkeiten ueber Aengste bis hin zu Beziehungen
4) Der SL kann muehelos zwischen feinkoerniger und grobkoerniger Problemloesung wechseln, also von task resolution zu conflict resolution und andersrum — und die Mechanik muss gleich bleiben
5) Simple Mechanik ohne komplizierte Rechenvorgaenge — das Ergebnis muss auf einen Blick sichtbar sein
6) Die Metaebene ist auf ein absolutes Minimum reduziert, Ausnahme: Player Empowerment
7) Player Empowerment: Die Spieler haben die Moeglichkeit, mechanisch zu bestimmen, welcher Konflikt ihnen wirklich am Herzen liegt, und mit der Mechanik einen Vorteil fuer ihren Charakter herauszuarbeiten
8) Plot Nuggets: Abenteuer haben wenige Kernpunkte (zwei bis drei), die die Charaktere anlaufen muessen.
9) Bei Bedarf kann der mechanische Part des Spiels komplett vom SL uebernommen werden

Welches System fällt euch dazu ein?

3 Antworten zu “Auf den Punkt spielen

  1. „Welches System fällt euch dazu ein?“
    Poison’d
    Lediglich Punkt 3) ist dort nicht gegeben (dafür macht dessen Abwesenheit Punkt 5) und 9) einfacher).

    Schöner Artikel. 😉

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