Durch die Gegner pflügen

Ich glaube, es war Dave Arneson, der die folgende oder eine ähnliche Regelung in OD&D eingeführt hat (zumindest habe ich das — wo? — gelesen). Schwache Gegner sind Kanonenfutter. Für einen Helden ist es deshalb nur passend, wenn er im Stile eines Conan oder Kull durch ihre Reihen pflügt. Die Regel dafür ist denkbar einfach: Wenn ein Fighting-man einen Gegner tötet, bekommt er automatisch im Anschluss einen weiteren Angriffswurf. Wenn keine Gegner mehr in seiner Nähe sind, bekommt er auch keinen Angriffswurf mehr.

Mit dieser Methode bekommt man tatsächlich ein sehr authentisches Sword & Sorcery-Gefühl hin. Ich habe gestern in einem Probekampf meinen Erststufler gegen acht Goblins antreten lassen. Nach etwa zehn Versuchen gelang es mir, alle acht Monster zu ihren Göttern zu schicken. Natürlich, die Chancen sind (für einen Level 1-Fighting-man) verschwindend gering, aber… WAS FÜR EIN SPASS!

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2 Antworten zu “Durch die Gegner pflügen

  1. Ich frage mich aber: Funktioniert das in höheren Levels auch noch? So genau weiß ich über die Gegnerprogression bei den alten Retro-D&D spielen nicht bescheid, aber ich nehme Mal an, dass deren Trefferpunkte schneller steigen, als der Schaden, den ein Krieger macht, so dass später doch auch angemessene Schwache Gegner nicht mehr üebr diese Regel in Massen zu fällen sind …

  2. Pingback: Norbert·

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