Scene Resolution in Risus

Für mich persönlich definiere ich das beliebte Buzzword Scene Resolution immer so: Das ist, wenn ein Spieler mit dem einmaligen Einsatz der Konfliktlösungsmechanismen eine thematische Problemstellung im Spiel löst. Action Resolution ist, wenn der Spieler für alle Aktionen seines Charakters würfelt — viele Action Resolutions ergeben eine Scene Resolution.

Boah.

Klingt ja mal fein. Was ich damit meine, sind solche Sachen:

„Kann Jet Du Wong den bösen Eunuch aus dem Tempel vertreiben? Spiele deine Karten!“

„Findet unser Held das geheime Versteck der Bundeslade? Würfle!“

„Wird es Ace Jones schaffen, die klapprige Jessna sicher durch die Schluchten des Nanga Parbat zu steuern? Die Würfel wissen es.“

Scene Resolution hilft also, wenn’s schnell gehen soll. Manchmal wünsche ich mir aber etwas mehr Mechanik, etwas mehr Würfeleinsatz. So ein Mittelding zwischen Action Resolution und Scene Resolution.

Bei Risus geht das sehr einfach; das ist ein weiterer Grund, warum ich dieses Spiel so liebe.
Auf einer Skala von 1 (sehr, sehr schwach) bis 20 (sehr, sehr stark) schätze ich jeweils die Kompetenz beider Seiten ein, das Problem zu lösen. Dann würfle ich einen normalen Kampf zwischen diesen beiden Seiten, wobei ich die Risus-Sonderregel verwende, daß nur alle höchsten Würfelergebnisse addiert werden. Das spart Zeit und ist viel einfacher. Wer immer den Kampf gewinnt, hat die Szene gelöst.

Ich kann mir vorstellen, daß diese Regelung auch für andere (traditionellere) Rollenspiele funktioniert.

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