Überlegungen zur Zukunft: Snow Crashed


Zur Zeit stelle ich Überlegungen an, welches Setting ich für unser hoffentlich bald stattfindendes Cyberpunk-Spiel verwenden soll. Während ich noch vor kurzer Zeit Old School-Shadowrun ver-risus-fiziert hatte (siehe hier), zieht’s mich wieder deutlich zu echtem, sprich: „reinem“ Cyberpunk, also dem Genre ohne Fantasy-Elemente.

Cyberpunk 2020 haben wir früher oft und intensiv gespielt, auch wenn es in der Nachbetrachtung nicht sonderlich viel mit dem literarischen Genre gemein hatte. Ein deutlich gattungsnäheres Spiel ist da schon Deus Ex Machina, dessen drei Settings mir allesamt sehr gut gefallen.

Doch Rollenspieler sein heißt für mich Schöpfer sein, und deshalb mache ich mich daran, ein eigenes Setting zu basteln — aufbauend auf Neal Stephensons „Snow Crash„.

Unter dem Label „Snow Crashed“ werde ich in gewohnt unregelmäßigen Abständen meine Gedanken zur Spielwelt aufschreiben.

Als Einstieg scheint mir dieser abgefahrene Scheiß gut geeignet: ein verdammter Meta-Keks. Eine (noch) klobige Apparatur gaukelt dem Benutzer vor, daß er eine bestimmte Art Keks ißt — und den Geschmack kann der User selbst aus sieben Richtungen auswählen. Der Clou: der eigentliche Keks, oder genauer: der eigentliche, echte Geschmack und die Textur des Kekses spielen überhaupt keine Rolle. Das Geschmacks- und Texturerlebnis wird durch die Maschine simuliert… Das K zum R zum A zum Doppel-S.

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