Wochenendkrieger.

Nächsten Samstag spielen wir wieder. So wie es jetzt aussieht, wird’s wohl Fantasy werden, die Fortsetzung unserer Abenteuer!-Kampagne. Könnte aber auch Shadowrun werden. Oder was ganz anderes.

Wir werden auf jeden Fall die „Perfected Rules“ von Professor MAR Barker verwenden (und ich weiß, daß manche Leser diesen Namen schon nicht mehr hören können, so oft wie ich ihn erwähne).

Der große Vorteil von Perfected ist nicht nur, daß man kein Regelbuch braucht — streng genommen ist nicht mal traditonelle Charaktererschaffung nötig! –, sondern auch seine Skalierbarkeit. Letzterer Punkt ist deshalb so wichtig, weil er Spielern entgegenkommt, die der Conflict Resolution, also der Abhandlung von Konflikten mit einem einzigen Würfelergebnis, nichts abgewinnen können.

Der Spielleiter braucht dabei einfach nur auf die Ausführungen seiner Spieler zu hören, um zu wissen, welche Granularität er im Spiel anlegen kann:

  • Deuten die Erzählungen eines Spielers eher auf einen größeren Detailgrad hin („Ich täusche links an, gehe aber dann rechts raus und pompfe ihm einen linken Schwinger aufs Kinn“), kann der SL das kommende Würfelduell mit dem Spieler auf diesem Detailgrad gestalten. Dies führt generell zu mehr Würfelei, kann aber sehr spannend sein.
  • Wenn die Ausführungen des Spielers großflächiger sind („Ich versuche, daß ich den Typen mit Finten und Überraschungsattacken überrumple“), kann der SL die kommenden Würfelvergleiche auch dementsprechend in ihrer Wirkung anpassen. Dieser Ansatz kommt mit weniger Würfeln aus, eventuell sogar nur mit einem einzigen Würfelvergleich.

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