Praxis: Gib ihnen doch die paar Boni, Herrgottnochmal

Wer relativ abstrakte Regeln wie Abenteuer! oder Original D&D benutzt, kann natürlich ganz ungeniert ad-hoc-Regelungen ins Spiel einbauen. Beispielsweise im Kampf.

Abenteuer! gibt dem Spieler ja die Auswahl aus 17 verschiedenen Kampfstilen. Die unterscheiden sich in mechanischer Hinsicht nur darin, daß die Auswirkungen eines kritischen Erfolges (natürliche 20) von Stil zu Stil unterschiedlich sind. Es ist hauptsächlich die Beschreibung (also Color/Fluff), die die Stile wirklich unterschiedlich macht.

Diesem Fluff (gefällt mir nicht, das Wort) kann ich als Spielleiter natürlich mehr mechanisches Gewicht verleihen, indem ich bei gelungenen Manövern der Folgeaktion einfach einen Bonus gebe. Also beispielsweise: Ein gelungener Ausheber mit folgender Suplesse gibt dem Schilfhorner Kraken-Kämpfer beispielsweise einen Bonus von +1 auf einen darauffolgenden Griff. Oder ein gelungener Lowkick des Hok-Mon-Chao-Kämpfers gibt ihm +1 auf die nächste Attacke.

Das Verteilen der Boni gibt natürlich nur dann Sinn, wenn die Beschreibungen auch stilgerecht sind. Sollte ein Hok-Mon-Chao-Kämpfer auf die dämliche Idee kommen, eine Suplesse ausführen zu wollen, gibt’s folgerichtig eher einen Abzug auf seinen Wurf.

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