8.000.000.000.000 AD: Die Erde. In acht Billionen Jahren. Erste Überlegungen.

Mir schwebt Folgendes vor: ein Sword&Sorcery-Spiel, sehr freiförmig, sehr erzählspielerisch, mit einem Hintergrund, der von Thundarr und octaNe über Planet Algol bis hin zu Metal Earth reicht.

Der Hintergrund wird eine unbarmherzige Mischung aus allem sein, was echter Metal ist. Leichtbeschürzte Knackamazonen mit altertümlichen Repetierarmbrüsten? Check! Muskelbepackte Barbaren aus den Ruinen des geheimnisvollen New Yo*k? Check! Insekten-Bodyguards mit der Kraft dreier ausgewachsener Männer? Check! Seltsame Grauhäutige, die in den Wracks ihrer zerschellten Sternenschiffe wohnen und ihre Geheimnisse eifersüchtig hüten? Check! Und sonst noch alles, was cool ist. Hauptsache, es rockt!

Spielsystem

Ganz ohne Würfel soll das Spiel aber nicht ablaufen. Trotzdem will ich es erzählspielig haben. Zuerst überlegte ich, ob ich Risus nehmen sollte. Nein, zu traditionell. octaNe kam mir als Nächstes in den Sinn. Nein, zu kompliziert für meine Zwecke. Deshalb nun: The Pool, und zwar in der leicht abgewandelten Variante von Ron Edwards.

Erste Überlegungen zu den Rassen

Wir haben…

Aliens

Menschen

Insektoren

Echsenmenschen

Minotauren

Affenmenschen

Pflanzenmenschen

Cyborgs

Roboter

 

und Smartcars.

 

Diese Rassen bleiben solange lediglich „Color“, bis sich ein Spieler dazu entschließt, bei der Charaktererschaffung einen Aspekt eines Charaktertyps hervorzuheben und ihn mit einem Trait zu adeln. Ein Insektor wird sich natürlich im Aussehen von einem Menschen unterscheiden, aber erst ein „hat tödliche Gebisszangen: 2“ macht einen bemerkenswerten Insektor daraus.

Magie?

Na klar, Magie wird es geben. Hier werde ich Beispiele verschiedener Schulen aufzählen. Einzelne Zaubersprüche sind, dank The Pool, nicht nötig. Auch hier wird es hauptsächlich um Beschreibung gehen. Ob der Einsatz von Magie erfolgreich ist, hängt schlußendlich vom jeweiligen Trait ab.

4 Antworten zu “8.000.000.000.000 AD: Die Erde. In acht Billionen Jahren. Erste Überlegungen.

  1. Streng genommen brennt unsere Sonne noch ca. 5 Mrd Jahre, damit kann es in 8 Billionen Jahren keine Erde (jedenfalls nicht diese hier) mehr geben… Doch das ist so unglaublich weit in der Zukunft, dass bis dahin Hunderte von Sonnensystemen aus dem Sternenstaub unseres Sonnensystems entstanden und wieder vergangen sein könnten (was ja „nur“ 10 Mrd Jahre dauert) dass es die X-te Erde sein könnte… vielleicht setzt sich ja immer wieder die selbe Erde mit den selben Kulturen und den selben Ruinen von New York zusammen🙂

  2. Meine Lieblingsversion ist Anti-Pool von Mike Holmes.
    Ich fand es (aus gamistischen Gründen) immer blöd, dass man Würfel verliert, wenn man scheitert, und Würfel zurückbekommt, wenn man Erfolg hat. Das führt zu ekligen Spiralen, an deren Ende man gefrustet völlig ohne Würfel dasitzt – und noch nicht einmal im Spiel etwas erreicht hat.

    Und zum Thema „Erde in 8 Billionen Jahren“:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Darwinia_%28novel%29
    Vorsicht, wenn man den noch lesen möchte – heftiger Spoiler gegen Ende der Beschreibung.

    (Ach, Norbert, da fallen mir alle meine Sünden wieder ein. Stichwort Simufant…)

    • Ah, verstehe! Ich werde erst mit ganz regulärem Pool anfangen und sehen, wie es meinen Spielern gefällt (das sind meine alten DSA-Kumpels aus grauer Vorzeit; von denen hat noch kein einziger ein Indie gespielt).

      Was den Simufant angeht: kein Problem! Wir spielen ja noch öfter😉

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