Schönen Gruß an alle (piep-piep-piep)

…holla hoppsasa, der Norbert ist jetzt erst recht in Schimpf- und Lästerlaune.

Dieser kleine Artikel ist liebevoll an die Schlaubi-Schlümpfe gerichtet, die sich ihre Ärsche noch auf der Schulbank oder in der Uni plattsitzen und in ihrer kleinen Welt meinen, sich über vermeintlich „Unstudierte“ lustig machen zu können. Oh mein Gott, wie sehr ich weiß, wie sich das anfühlt. Einst saß auch ich in der Vorlesung und fühlte mich überlegen. Was für ein Arschloch ich war. Und lustig machte ich mich auch ganz gerne.

Diese Tradition der gefühlten, real aber nicht vorhandenen Überlegenheit macht aber auch vor mir als Ziel nicht halt.

Beispielsweise die Sache, daß ich meinen Rant als Stilmittel bezeichne. Ja, dieser Matausch, versteckt sich feige hinter Worten anstatt einfach so geraderaus zu schimpfen. Feigling!

Und wenn dann der Matausch antwortet, daß er, der seine Brötchen unter anderem damit verdient, daß er Polizisten im Nahkampf ausbildet, sich hinter niemandem verstecken muß und daß er den Rant als Stilmittel versteht, wird überlegen-arrogant losgeprustet: Höhöhö, schön doof, der Haudrauf, dieser Tanelorn-Schmierer,  nicht mal richtig geradeaus schreiben kann er! Und noch doofer, wenn man einen ganzen Text als Stilmittel bezeichnet!

Jedoch: Ich hatte recht. Im Internet. Wie kleingeistig. Und trotzdem: Das geht runter wie Öl. See me flicking my fuckin‘ finger.

Aißchrologie:
Stilmittel des Schimpfens und streitlustigen Zeterns.
(J. Dominik Harjung, „Lexikon der Sprachkunst“)

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