Inspirationen: Schlechte Albumcover sollen mir gerade gut genug sein, Teil 1

Der SPIEGEL (immer schon in Versalien geschrieben, weil er so wichtig ist) kann natürlich nicht umhin und muß auch zu Dingen, die den persönlichen Geschmack betreffen, seinen Senf abgeben. Beispielsweise hier, wo er sich anmaßt, über die „albernsten Cover der Rockgeschichte“ (Zitat) zu lachen.

Grund genug für mich, den wertvollen Beitrag eben dieser Plattencover zu unserem Hobby anzuerkennen.

1. Judas Priest: Painkiller

Judes Priest Painkiller

Das Setting: Endzeit; die zerfallenden Ruinen der Hochhäuser weisen darauf hin, daß es wohl eher ein Atombombenkrieg oder ähnliches war als einer, in dem biologische Waffen eingesetzt wurden. Oder das Setting liegt derart weit in der Zukunft, daß Betonriesen umknicken wie Strohhalme. In jedem Fall: Post-(Atom)Krieg, ferne Zukunft.

Das Symbol im Zentrum: ganz offensichtlich das Symbol der Sieger; es steht mächtig und stark da, während rundherum die Welt in Trümmern und Asche liegt. Vielleicht ist es sogar für den Zerfall verantwortlich.

Netz der Verderbnis: Vom Symbol gehen Linien magischer Energie aus, die alles Leben im ihrer Umgebung entweder zerstören oder magisch verseuchen. Wer immer mit diesen Energielinien in Kontakt kommt, muß einen Rettungswurf gegen Todesstrahlen bestehen.

Drachenmotorrad der ultimativen Zerstörung (DMUZ): Für Risus würde ich den Höllenofen entweder mit Bonuswürfeln ausstatten oder ihn zu einem eigenen Charakter machen. Das DMUZ kann fliegen, und zwar sehr schnell. Angetrieben wird es vom Herz eines erlegten Drachen (auf dem Bild zu sehen an der Stelle, wo normalerweise der Motor sitzt). Seine Sägeblattzähne sind in der Lage, auch härtesten Stahl zu schneiden.

Klapper des Todes: Das DMUZ hat einen Klapperschlangen-artigen Schwanz, den es mit einer 1/6-Chance in einer Kampfrunde einsetzt. Das Klappern der Todesklapper ist derart laut, daß durchschnittliche Menschen es nur wenige Sekunden aushalten, bevor sie mit zerborstenen Trommelfellen zu Boden sinken.

Mechano-Engel: Aliens von weither, die die Erde mit blutiger Hand unterjochen. In ihren riesigen, ölfassförmigen Raumschiffen beherbergen sie tausende von Mechano-Engeln, die sie auf neue Planeten schicken — Todeschwadrone. Mechano-Engel können fliegen und bekommen einen Bonus (oder in Risus ein eigenes Klischee) für ihre Rüstung.

4 Antworten zu “Inspirationen: Schlechte Albumcover sollen mir gerade gut genug sein, Teil 1

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