DSA1, wieder besucht: Ideen für ein einfaches Talentsystem

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DSA5 kommt, DSA Klassik soll kommen, und die gesamte Spielerschaft ist aufgeregt, so scheint es. Die Diskussionen wogen hoch, und natürlich dreht sich auch vieles um das 3W20-Talentsystem.

Meine Position war schon immer die, daß ich das 3W20-System für absolut unbrauchbar, weil unintuitiv und deshalb anti-immersiv halte. Das Talentsystem von DSA1 war aber auch nur geringfügig besser. Im Folgenden meine Überlegungen zu einem einfachen Talentsystem (das in seiner Einfachheit mit Sicherheit eher zu DSA1 paßt als zu DSA2+):

  • Keine Kampftalente. Anstatt dessen die „Krieger mit Flair“-Regelung (Punkt 15)
  • Jede Region Aventuriens (hier richte ich mich nach den spärlichen Angaben von DSA1) ist für bestimmte abenteuerliche Talente bekannt, die typisch für sie sind (beispielsweise: Im Grenzgebiet zum Orkland wird es viele gute Reiter geben, viele gute Späher, viele Menschen, die Orkisch sprechen und sich mit der orkischen Kultur auskennen).
  • In das Heldendokument werden nur die Talente eingetragen, die der Held besitzt.
  • Der Spieler sucht sich aus, woher sein Held kommt. Danach sucht er sich aus der Liste der regionalen typischen Talente eines oder zwei aus.
  • Jedes Talent ist einem Attribut zugeordnet.
  • Immer wenn der Held etwas unternimmt, was in den Erfahrungsbereich des Talents fällt (Spielleiterentscheidung, basierend auf einer kurzen Aufzählung zur Inspiration und Orientierung), macht der Spieler eine Probe auf das Attribut des Talents. Dabei bekommt er einen Bonus von 1 oder 2 Punkten, eventuell auch mehr (SL-Entscheidung)

2 Antworten zu “DSA1, wieder besucht: Ideen für ein einfaches Talentsystem

  1. Ich glaube nicht, dass deine Lösung das Herz des Erz-DLAlers erweichen kann. Die Idee, jedes Talent auf drei Attributen basieren zu lassen, lässt ihnen den Strohhalm der Illusion, ein „realistisches“ Regelwerk zu haben, mit dem die Handlungen der Helden Wirkung in der Spielwelt entfalten können.

    Ich fand die 3w20 immer irritierend, aber nicht bloß wegen der mangelnden Einschätzbarkeit der Wahrscheinlichkeiten, sondern wegen der suggerierten Kleinteiligkeit und Relevanz.
    Kein TAW, keine hohen Attribute bei einer KK/KK/GE-Probe schützen den Spieler vor „lassen Sie die Helden etwas schwitzen und dann den NSC entkommen“,

    • Haha, ich auch nicht😉
      Aber die „Erz-DSAler“ sind für mich eher die Leute, die die 4er-Versionen gut finden.

      Die Nordlichtboys, die mit 3W20 auch nix anfangen können, könnten vielleicht schon mehr damit anfangen😉

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