Irgendwie d20-Freeform: Charaktererschaffung, Teil 1

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Gott, ich liebe kryptische Überschriften. Und jetzt kann ich gleich verraten, worum’s mir geht: Ich werde in den kommenden Artikeln mein Spiel Freeway Warrior vom (zugegebenermaßen ohnehin geringen) Atmo-Text befreien und damit ein Freeform-d20-System herausarbeiten, das schnell und einfach spiel- und jederzeit beliebig ausbaubar ist.

Eigenschaften und Fertigkeiten

Beschreibe deinen Charakter in ein paar kurzen Sätzen; Zahlen oder versteckte Wertungen („schlechter Bogenschütze“, „passabler Kartenspieler“, „Meister in Kungfu“) sind möglich. Die Beschreibung sollte etwas über die Kampffertigkeit, über die soziale und über die geistige Kapazität des Charakters enthalten.

Ein paar Sätze zu Hintergrund, Persönlichkeit und Fertigkeiten. Bitte keine genauen Aufzählungen, ein grobes Portrait genügt. Der Spielleiter entscheidet darüber, ob und welche Abzüge es gibt, wenn du (als Charakter) Fertigkeiten einsetzt, die du nicht aufgeschrieben hast.

Ebenfalls solltest du ein paar Schwächen deines Charakters beschreiben.

Kläre mit deinen Mitspielern ab, ob sie den Charakter so in Ordnung finden, oder ob er zu stark oder vielleicht zu schwach ist. Verändere den Charakter entsprechend. Damit vermeidest du Streitigkeiten und Zwist in der Gruppe.

Wenn du deinen Mitspielern deinen Charakter vorstellst, beschreibe ihn mit drei Details, nicht mehr. Also keine seitenlangen Geschichten, woher er kommt und wo er die meisterliche Kunst der Seidenstickerei erlernt hat. Drei Details.

Lebenskraft:

Das ist der Lebensfunke eines Helden, jene schwer meßbare geheimnisvolle Qualität, die ihn am Leben hält. Lebenskraft wird in Treffern gemessen. Verletzungen, körperliche Entbehrungen und sonstige Wunden beeinträchtigen die Lebenskraft. Im Spiel gibt uns die Lebenskraft eine ungefähre Vorstellung, wieviel körperlichen Schaden ein Held aushalten kann, bevor er sein Leben verliert. Jeder Held steigt mit 1W4+3 Treffern ins Abenteuerleben ein. Würfle jetzt mit dem W4 und addiere 2, um herauszufinden, wie widerstandsfähig dein Charakter ist.


 

Charakter-Beispiel:

„Jon Langsford“
Ich bin der einzige Überlebende der Langsford-Familie. Schon als kleiner Junge habe ich mir meine Nahrung selbst suchen müssen. Ich kann ganz passabel schießen, aber wenn ich unter Druck gerate, wird‘s schwierig. Ungerechtigkeit macht mich so wütend, daß ich nicht mehr klar denken kann.

Drei Details:

„Ein hagerer Mann mit sonnengebleichten Haaren und dunkelbrauner Haut. Er sieht aus wie eine Vogelscheuche, die einen ramponierten Geschäftsanzug trägt.“


 

PSY/Zauberei (optionale Regel):

Das ist die metaphysische Kraft, die es Psyonikern ermöglicht, Dinge zu tun, die mit herkömmlicher Wissenschaft nicht erklärbar sind. Bist du psybegabt? Finden wir es heraus: Würfle einen zwanzigseitigen Würfel. Zeigt er 19 oder 20? Dann bist du ein Psyoniker! Mehr dazu später im Kapitel über PSY.

Abenteuerpunkte:

Der Spielleiter vergibt als Belohnung für überstandene Abenteuer, bewältigte Probleme und andere bestandene Herausforderungen Abenteuerpunkte. Wenn die Summe der gesammelten Abenteuerpunkte bestimmte Höhen erreicht, erklimmt der Held eine neue Stufe. Auf einer neuen Stufe kann er seine Eigenschaften verbessern und bekommt mehr Trefferpunkte. Trage dir bitte jetzt in deinem Charakterblatt 0 Abenteuerpunkte ein.

Stufe:

Die (Erfahrungs-) Stufe spiegelt die allgemeine Lebenserfahrung eines Helden wider. Trage dir bitte jetzt „Stufe 1“ in dein Charakterblatt ein.

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