Ein Rollenspiel pro Tag, Tag 15: Lieblings-Con-Spiel

#RPGaDAY Tag 15: Favorite Convention Game

PP&P, die 3. Auflage

1984 stieg ich als 14-Jähriger ins Rollenspiel ein. DSA war das Spiel der Stunde. Kurze Zeit später hatte ich bereits eine ganze Box mit Zusatzregeln aufgeschrieben (die habe ich vor kurzem erst wieder bei meinen Eltern auf dem Dachboden entdeckt). Und zwei Jahre danach, 1986, schrieb ich mein erstes eigenes Rollenspiel: Plüsch, Power & Plunder. Damals schrieb, zeichnete und kopierte ich das gesamte Spiel in Personalunion — der Phase-Verlag kaufte mir erst viel später die Rechte dazu ab (und noch später ging es dann an Games-Inn).

PP&P hatte simple Regeln, Attributswürfel addieren, Summen vergleichen, höhere gewinnt. Daß Tunnels&Trolls einen ganz ähnlichen Ansatz hatte, wußte ich nicht; mein erstes T&T-Regelwerk kaufte ich erst in den frühen 1990ern. Mein liebstes Spiel auf einer Con war also PP&P. Ich leitete es ebenfalls 1992 auf der Spiel, und innerhalb von Minuten waren die Plätze belegt.

Zu dieser Zeit waren meine Gruppe und ich schon enthusiastische Würfellos-Spieler (ich hatte im selben Jahr Amber Diceless gekauft, ein Spiel, das uns wie wohl kein zweites geprägt hat), und so war es nur logisch, daß ich das komplette Abenteuer würfellos leitete. Es machte Spaß, vor allem, weil es so schön war, mitanzusehen, wie die würfelgewohnten Spieler sich recht schnell auf das Freiform-Spiel einließen und sich dann voll auf ihre Charaktere konzentrierten.

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